Unterstützung von Vernetzungsaktivitäten sowie Transfer ,,guter Praxis" im Rahmen des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) in Deutschland

Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) verfolgt in Deutschland die Verbesserung des Zugangs ausgewählter Personenkreise in die regulären Hilfesysteme. Einerseits sollen besonders benachteiligte EU-Zugewanderte und ihre Kinder beim Zugang zu Hilfesystemen unterstützt und andererseits die soziale Inklusion Wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen verbessert werden.

Mit diesem Projekt unterstützten das Institut SÖSTRA und das IAW die Umsetzung des EHAP mit der Organisation der Vernetzung und des Erfahrungsaustausches der EHAP-Projekte sowohl auf bundesweiter als auch auf europäischer Ebene. Die Aufgaben in diesem Projekt umfassten die Vorbereitung und Moderation von drei bundesweiten Vernetzungstreffen mit den EHAP-Projekten der ersten Förderrunde sowie ihre Dokumentation und Auswertung. Die Vernetzungstreffen haben den Diskussions- und Klärungsbedarf der EHAP-Projekte aufgegriffen und einen kontinuierlichen Reflexionsprozess über die eigene Praxis und die Unterstützung durch das BMAS gewährleistet. Ihre Ergebnisse ergänzten die empirischen Befunde aus den qualitativen und quantitativen Untersuchungen der Evaluierung und wurden in die Empfehlungen zur Ausrichtung der zweiten Förderrunde integriert.

Darüber hinaus haben sich die beiden Projektpartner am bilateralen Erfahrungsaustausch zwischen Schweden und Deutschland sowie an den internationalen Vernetzungstreffen des europaweiten FEAD-Netzwerkes beteiligt.

Projektbearbeitung

Andrea Kirchmann, Michel Kusche (beide IAW Tübingen), Dr. Gerd Walter, Carsten Welker, M.A.

Veröffentlichungen

Nicht vorgesehen