Evaluierung der Gründerrichtlinie im Rahmen der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) im Freistaat Thüringen in der Förderperiode 2014 bis 2020

Um das Gründungsgeschehen in seiner Vielfalt und Breite zu unterstützen, fördert der Freistaat Thüringen mit unterschiedlichen Instrumenten gründungsinteressierte Personen. Dabei spielen neben konkret auf eine Gründung abzielende Förderung genauso eine Rolle wie die Förderung von Gründernetzwerken. 

Aufgabe der theoriebasierten Evaluierung ist es, zu analysieren, welchen Beitrag die ESF-Förderung vor dem Hintergrund der Entwicklung von Gründungen, Unternehmensbestand und Unternehmensnachfolge leistet. Außerdem soll mit Hilfe einer über mehrere Jahre hinweg geplanten Panel-Befragung bewertet werden, wie stabil die geförderten Unternehmen sind und wie sich ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung gestaltet. 

Um die dahinter liegenden Fragen beantworten zu können, werden eine Literatur- und Dokumentenanalyse, die Auswertung des ESF-Monitorings, Interviews mit Expertinnen und Experten, Panel-Befragungen der geförderten Personen sowie eine Netzwerkanalyse als Methoden eingesetzt. 

Projektbearbeitung

Carsten Welker, Angela Brumm, Dr. Frank Schiemann, Dr. Gerd Walter (alle SÖSTRA) und Prof. Dr. Michael Fritsch

Veröffentlichungen

In Absprache mit dem Auftraggeber vorgesehen