Konzeption und Durchführung einer Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg

Der in den kommenden Jahren deutlich zunehmende Arbeits- und Fachkräftebedarf in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft ist bereits heute deutlich erkennbar. Diese Grundtendenz zeigt sich in den einzelnen Gesundheits- und Gesundheitsfachberufen durchaus unterschiedlich. Die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg nehmen diese Entwicklung sehr ernst. Vor diesem Hintergrund ist das Projekt vor zwei zentrale Aufgaben gestellt:

Erstens ist der kurz-, mittel- sowie langfristige Arbeits- und Fachkräftebedarf und der sich daraus ergebende Ausbildungsbedarf in ausgewählten Gesundheits- und Gesundheitsfachberufen in den Ländern Berlin und Brandenburg zu identifizieren. Dabei sind gegebene Gestaltungsspielräume auszuloten und konkrete Maßnahmenansätze zu entwickeln. Entsprechende Handlungsempfehlungen sind auf der Grundlage der Auswertung relevanter amtlicher und halbamtlicher Statistiken sowie mit Hilfe einer Einrichtungsbefragung zu erarbeiten.

Zweitens ist auf dieser Grundlage ein handlungsorientierter Fachdiskurs zu den Möglichkeiten und Grenzen insbesondere der Fachkräftesicherung mit den Akteuren der Gesundheitsversorgung und Pflege in den Ländern Berlin und Brandenburg zu initiieren und zu unterstützen. Ziel des Fachdiskurses ist ein mit allen relevanten Akteuren abgestimmtes und verbindliches Handlungskonzept für eine vorausschauende und präventive Berufsbildungsstrategie.

Projektbearbeitung

Dipl. Soz.-wiss. Marek Frei, Gregor Holst (IMU-Institut), Dr. Udo Papies, Walter Krippendorf (IMU-Institut), Dr. Frank Schiemann, Dr. Gerd Walter, Carsten Welker

Veröffentlichungen

Carsten Welker, Gregor Holst, Carsten Kampe, Udo Papies, Frank Schiemann: Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg, Potsdam, Juni 2015