Analyse der regionalstrukturellen Bedeutung von Weiterbildungsträgern im Land Brandenburg

In der Untersuchung soll der Frage nachgegangen werden, welche Konsequenzen sich aus betrieblichen Digitalisierungsprozessen für die Weiterbildungslandschaft Brandenburgs ergeben können. Die erkenntnisleitende Hypothese ist, dass insbesondere solche Bildungsdienstleister, die neben ihrer Bildungsfunktion auch soziale und kulturelle Aufgaben und auf das regionale Gemeinwesen bezogene Funktionen übernehmen, von den Trends in Wirtschaft und Gesellschaft bedroht sind. Diese Annahme soll empirisch überprüft und ggf. korrigiert bzw. weiter differenziert werden. 

Das empirische Konzept sieht eine Exploration des Feldes mit Experten aus der Weiterbildungsforschung und -praxis vor, einen Expertenworkshop zur Bestimmung von geeigneten Fallstudien und eine schriftliche Befragung von Bildungsdienstleistern im Land Brandenburg, um die Einzelfall bezogenen Erkenntnisse aus den Fallstudien auf ihre quantitativen Ausprägungen zu überprüfen. Im Ergebnis werden Aussagen zu Struktur und Entwicklung des Weiterbildungsmarktes, zum Anpassungsbedarf der Bildungsdienstleister und zu Handlungsfeldern für ihre Unterstützung entwickelt.

Projektbearbeitung

Dr. Gerd Walter, Carsten Welker, Monika Putzing, Rudi Frey

Veröffentlichungen

In Abstimmung mit dem Auftraggeber vorgesehen.